Unterrichten mit Kopf, Herz und Händen

Ich durfte vor einiger Zeit im Rahmen einer großen Veranstaltung für Kindergarten-PädagogInnen und LehrerInnen einen Workshop zum Thema 

„Wie man den glückbringenden „Flow“-Zustand bei Kindern erhalten und fördern kann“ 

gestalten. Ich habe in diesen zwei Stunden Einiges über die Hintergründe meines ersten Buches erzählt und auch praktische Übungen dazu gemacht. Es war ein schönes Erlebnis für mich, die Freude und Energie zu spüren, die die 70 TeilnehmerInnen an dem Thema, aber auch an ihrer Arbeit selbst haben. Es gibt viele PädagogInnen, die eine wunderbare Arbeit für und mit unseren Kindern leisten und davon bin ich von Herzen dankbar. Es ist ein wichtiger Beitrag nicht nur für uns Eltern, sondern auch für die ganze Gesellschaft, in die die Kinder hineinwachsen und für die sie später einen Beitrag leisten sollen.

  

Auch in der Volksschule in Purbach (Österreich) , wo ich jeden Dienstag das „Schulfach Glück“ gestalte, bekomme ich immer wieder Einblicke in die großartige Arbeit der LehrerInnen. Sie machen sich Gedanken um jeden einzelnen Schüler und versuchen, die jeweiligen Bedürfnisse bestmöglich zu erfüllen – auch wenn das nicht immer einfach ist. Sie hören zu, nehmen sich Zeit und vermitteln den Kindern ein Gefühl von Sicherheit. Sie gehen auf die jeweiligen Stärken und Schwächen der Kinder ein und ermutigen sie, wo es möglich ist. Sie bauen in den, meist vier, Jahren, in denen sie eine Klasse begleiten, eine ehrliche Beziehung zu den Kindern auf – und werden vermisst, wenn sie eine Weile nicht da sind. Nur über solche Beziehungen ist echtes Lernen möglich, und damit meine ich viel mehr als Lesen, Schreiben und Rechnen…

Es ist gut, zu wissen, dass unsere Kinder nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit den Händen und vor allem mit dem Herzen lernen dürfen. Danke!

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