Archiv für den Monat: Juli 2018

Wofür ich Trump danken kann

Mein Glückstraining hat mich zu einer verständnisvollen und gelassenen Persönlichkeit reifen lassen. Daher ist es für mich eher unüblich, stark wertend zu sein. Hier scheint es aber mehr als angebracht: Trump ist eine gefährliche Mischung aus Inkompetenz, pathologischem Lügen und Narzissmus. Das beobachte ich intensiv seit 2016. Allerdings konnte ich auch feststellen, dass ich ihm in vielerlei Hinsicht zu danken habe. Hier ein paar Beispiele.

Trump greift häufig etablierte Systeme an. Europa scheint ihn zum Beispiel nicht als Staatenverbund zu interessieren. Er bemüht sich eher, mit Einzelstaaten zu verhandeln und den Verbund zu entzweien. An der Entzweiung arbeitet nicht nur Trump. 2017/2018 ist eine Zeit, in der nicht nur England über den Zweck und Nutzen dieser Gemeinschaft kritisch nachdenkt. Oft wird argumentiert, der Sinn der EU sei, den Frieden zu erhalten und unsere gemeinsamen Werte zu verteidigen. Das sind hervorragende Argumente für ein glücklicheres Leben. Da stellen sich auch für mich die Fragen, welche Werte das sind und ob dadurch wirklich der Frieden gefördert wird. Über das Ergebnis dieser Überlegungen berichte ich später. Ohne Trump wäre ich vielleicht nicht darauf gekommen. Danke, Herr Trump.

Trump greift immer wieder die Nato an – schon im Wahlkampf und gerade im Juli 2018 mehrmals. Bislang habe ich mir über die Nato wenig Gedanken gemacht. Man hört von Zeit zu Zeit über Nato-Einsätze. Aber welchen Zweck hat die Nato genau? Wie wird sie finanziert, kontrolliert und welchen Anteil hat Deutschland daran? Es war sehr lehrreich, mir das genau anzusehen. Danke, Herr Trump.

Und nicht zu Letzt hilft mir Herr Trump, mir wieder klar zu werden, dass eine Demokratie von einer Diktatur nicht so weit entfernt ist, wie ich bislang glaubte. Es ist wichtig, die schleichenden Prozesse wie die Durchlöcherung der Gewaltenteilung aufmerksam zu beobachten, frühzeitig darauf hinzuweisen und sich dafür einzusetzen. Zusätzlich sollte man sich immer wieder bewusst machen, was eine Demokratie an Glücksgewinn bringt.

Danke, Herr Trump. Auch wenn Sie mich bislang ärgern, tragen Sie damit zu meinem Glück bei 😊

Glückliche Grüße
Dominik

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Fünf Wochen Glück

GLÜCKS*FABRIK

Die Dipl. Erziehungs- und Familienberaterin Ingrid Ellensohn und die Geschäftsführerin vom W*ORT Gabi Hampson besuchten von November 2017 bis Mai 2018 die Weiterbildung „Schulfach GLück“, die von Dominik Dallwitz-Wegner und den Sinnstiftern in Wien veranstaltet wurde. Begeistert kamen sie jedes Mal aus der „Glücksschule“ zurück und brannten dafür, das Glück nach Vorarlberg, nach Lustenau zu bringen.  Sie durften im Jänner 2018 die Idee vom Schulfach Glück dem Lehrerkollegium der VS Rotkreuz vorstellen. Das Interesse war so groß, dass von 11 KlassenlehrerInnen 7 an diesem Projekt teilnehmen wollten.

Die zwei neuen Glückstrainerinnen haben ein Konzept ausgearbeitet, um die Glücksstunden auch tatsächlich in 7 Klassen parallel durchführen zu können. Das Konzept ist so aufgebaut, dass die KlassenlehrerInnen dem Unterricht beiwohnen und so gemeinsam mit den Kindern Methoden lernen, die dann im Schulalltag verwendet werden können. Der Glücksunterricht an der VS Rotkreuz begann Anfang Mai.

Die Glückstrainerinnen Ingrid Ellensohn und Gabi Hampson

Viele Details und weiterführende Informationen zum Projekt findest du hier.

Glückliche Grüße
Dominik

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Glücksunterricht in Schulen verbreitet sich weltweit

Lieber zum Zahnarzt als in die Schule? Das muss nicht so sein. Es gibt großartige Schulen, die sich für Persönlichkeitsentwicklung, emotionale Gesundheit und Sozialkompetenz der Schüler und Schülerinnen einsetzen. Hier nur einige Beispiele:

Der Dalai Lama unterstützt eine Initiative in allen Schulen Delhis und stellte im Juli 2018 das Curriculum dazu vor. Dort soll nun von der Vorschule bis zur achten Klasse „Glück“ unterrichtet werden. Drei Bereiche sind dort wichtig: Meditation, sinnhafte Geschichten und Reflexion. Über eine Million Schüler sind potentiell beteiligt, 18.000 Lehrkräfte werden in einem 3-Tage-Programm weitergebildet. (mehr dazu hier).

Seit 2007 gibt es die deutschsprachige Initiative „Schulfach Glück“. Der Ansatz ist ganzheitlich. Das Curriculum umfasst Stärkenorientierung, Wertvorstellungen, Entscheidungsfindung, gutes Planen, Handeln und Herausforderungen sowie Eigenreflexion. Das „Schulfach Glück“ wird mittlerweile in über 200 Schulen in unterschiedlicher Form in Deutschland und Österreich eingeführt (von Wahlpflichtunterricht bis AG).

Eines von vielen Beispielen ist das großartige Engagement von Susanne Pflüger. Sie zeigt, dass sich „Glück“ bei Schüler/innen lohnt, die sonst oft benachteiligt werden. Sie will lieber Glücksräume schaffen als auf Pulverfässern sitzen.

Die Herzogin von Cambridge (ehemals Kate Middleton) zeichnete englische Schulen aus, die Glück vermitteln. In England gibt es von Brennpunkt- bis Elite-Schulen viele Beispiele für Wellbeing im Unterricht.

Auch an Universitäten gibt es immer mehr „Glück“ – mit großem Erfolg.

Weltweit entstehen immer mehr Initiativen, um emotionale und soziale Gesundheit professionell in Schulen zu unterstützen. Sei auch mit dabei!

Glückliche Grüße
Dominik

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