Aus dem Tagebuch einer Glücksstudentin

Was bedeutet Glück eigentlich? Wann bin ich wirklich glücklich und wie schaffe ich mehr dieser Glückssituation in meinem Leben? All diese Fragen und mehr gingen mir durch den Kopf, als ich mich vor zwei Monaten zur Ausbildung für das Schulfach Glück in Hamburg anmeldete.

Vergangenes Wochenende sollte es dann losgehen und unser Dozent Dominik empfing uns in dem Schulgebäude etwas außerhalb von Hamburg. Das Gebäude? Eine Schule halt. Die Atmosphäre? Durch die sanften Klänge der Musik, das liebevoll hergerichtete Abendbuffet und herzliche Wilkommensgesten – EINLADEND. Eine Atmosphäre in der man sich wohl fühlt und gerne lernen mag. Hier lernte ich gleich meine erste Lektion, nämlich das Glück oder ein gutes Gefühl nicht immer vom Ambiente abhängig ist, sondern von dem was du daraus machst und mit wem du es teilst.

In den nächsten zwei Tagen haben wir nicht nur zahlreiche Energizer und Übungen kennengelernt die wir mit unseren Kindern in der Schule oder unseren Klienten nutzen können, sondern sind auch auf eine Reise gegangen. Eine Reise zu uns selbst, zu unseren Fähigkeiten, Stärken und einen Schritt näher zu dem, was uns glücklich macht. Natürlich könnte ich euch hier nun im Detail erläutern was den die Übungen waren die wir gemacht haben und diese minutiös auflisten. Doch das verfehlt den Sinn von all dem hier. Was ich tun kann ist euch einen Einblick geben, vielleicht ein Gefühl von dem was in und um mich herum passiert ist.

Theorie ist eine Sache auf die in Studium und Ausbildung so viel Wert gelegt wird. Aber etwas wirklich zu spüren an sich, dem eigenen Leben und Körper, dass ist wo meiner Meinung nach die Magie passiert. Diese Magie erfuhr ich auch in der Arbeit mit den anderen TeilnehmerInnen -Menschen aller möglichen Altersgruppen, Hintergründe und Zielen für die Ausbildung. Jeder und jede von Ihnen hatte eine andere Geschichte, aber eines war uns allen gleich – wir wollen die Welt etwas glücklicher machen. Diese Erkenntnis und die Möglichkeit das kommende Jahr immer wieder intensive Zeiten mit diesen lieben Menschen machen zu dürfen berührt mein Herz sehr. Gemeinschaft kann viel mit uns machen, wenn wir uns trauen unser Herz dafür zu öffnen. Die Ausbildung bietet einen sicheren Ort dafür, zum Kennenlernen von Sich selbst und inneren Motiven. 

Was habe ich denn also gelernt? Nun, dass wir Dinge erst einmal selbst erfahren und durchleben müssen, bevor wir sie an Schüler oder Klienten weitergeben sollten.

Wie ich gegangen bin aus diesem ersten Wochenende? Inspiriert mit vielen Gedanken, Fragen und der Motivation etwas anders zu machen für kommende Schüler.

Ein Lernumfeld zu schaffen in dem Persönlichkeitsentwicklung und sich auf die eigene Reise zu machen genauso wichtig ist, wie die Vermittlung von Fachinhalten. Das ist mein Traum. Ich bin gespannt wie es weitergeht, wie mir die Glücksausbildung dabei und auf meinem eigenen Weg weiterhelfen darf. Wir sehen uns in ein paar Wochen, wenn ich euch vom nächsten Wochenende berichte. Ich freue mich schon sehr.

Bis dahin alles Liebe,  

Madelaine, Glückstudentin aus Hamburg. 

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