Archiv der Kategorie: GlücksProjekte

Tolle Projekte, die Dich und andere glücklich machen

GlücksBilder (Aktion von September 2018 – Du kannst nicht mehr teilnehmen)

Wir rufen zu einer Aktion auf, für mehr GlücksMomente 🙂

Hier das Video dazu. Fallst du lieber liest als schaust, findest du die Beschreibung weiter unten – auch den Hintergrund der Aktion.

Videoaufbau:
– Einführung bis Minute 1:09
– Übungsbeschreibung ab Minute 1:09 bis 4:40

GlücksBilder Aktion

1. GlücksBilder finden

  • die Aktion läuft bis zum 10. September 2018
  • am besten: 7 Tage Bilder machen
  • geht auch: die nächsten Tage Bilder aus deinen bestehenden Gallerien raussuchen

2. GlücksBilder senden (mit Deinem GlücksNamen)
Dazu bieten wir dir drei Alternativen an:

3. Aus allen Einsendungen werden nach dem 10.09.18 sieben Gewinner-Bilder ausgewählt
und über unsere Websites, Facebook und Instagram veröffentlicht. Dazu ist dein GlücksName wichtig. Bitte füge ihn in der Email oder Facebook hinzu.

Hintergund der Aktion

Wie wir die Umwelt wahrnehmen, so ist sie für uns. Zum Teil bestimmen wir allerdings, was wir wahrnehmen. Das ist ein umfangreicher Prozess.

Glück Light

Um damit anzufangen, habe ich „Glück Light“ entwickelt. Es besteht aus kleinen Übungen, die man einfach und bequem machen kann, um mehr GlücksMomente zu erleben. Das ist nur ein Teil des Gesamtkonzepts „Glück“ – und ein besonders schöner und spaßiger 🙂

Die Glücksübungen verändern die Art, wie wir die Dinge betrachten. Wir setzen den Fokus auch auf das Positive und deuten Situationen um (Stichwort: Reframing). Negative Ereignisse werden nicht ignoriert, sondern ein Ausgleich dazu geschaffen.

GlücksBilder sollen dir für den Moment viele Glücksmomente schaffen. Mittelfristig trägt die Übung auch dazu bei, dass sich deine Art, deine Umwelt wahrzunehmen, verändert. Du bist immer besser in der Lage, verschiedene Standpunkte einzunehmen und neben den Herausforderungen des Lebens auch das Positive zu schätzen.

 

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Fünf Wochen Glück

GLÜCKS*FABRIK

Die Dipl. Erziehungs- und Familienberaterin Ingrid Ellensohn und die Geschäftsführerin vom W*ORT Gabi Hampson besuchten von November 2017 bis Mai 2018 die Weiterbildung „Schulfach GLück“, die von Dominik Dallwitz-Wegner und den Sinnstiftern in Wien veranstaltet wurde. Begeistert kamen sie jedes Mal aus der „Glücksschule“ zurück und brannten dafür, das Glück nach Vorarlberg, nach Lustenau zu bringen.  Sie durften im Jänner 2018 die Idee vom Schulfach Glück dem Lehrerkollegium der VS Rotkreuz vorstellen. Das Interesse war so groß, dass von 11 KlassenlehrerInnen 7 an diesem Projekt teilnehmen wollten.

Die zwei neuen Glückstrainerinnen haben ein Konzept ausgearbeitet, um die Glücksstunden auch tatsächlich in 7 Klassen parallel durchführen zu können. Das Konzept ist so aufgebaut, dass die KlassenlehrerInnen dem Unterricht beiwohnen und so gemeinsam mit den Kindern Methoden lernen, die dann im Schulalltag verwendet werden können. Der Glücksunterricht an der VS Rotkreuz begann Anfang Mai.

Die Glückstrainerinnen Ingrid Ellensohn und Gabi Hampson

Viele Details und weiterführende Informationen zum Projekt findest du hier.

Glückliche Grüße
Dominik

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Glücksunterricht in Schulen verbreitet sich weltweit

Lieber zum Zahnarzt als in die Schule? Das muss nicht so sein. Es gibt großartige Schulen, die sich für Persönlichkeitsentwicklung, emotionale Gesundheit und Sozialkompetenz der Schüler und Schülerinnen einsetzen. Hier nur einige Beispiele:

Der Dalai Lama unterstützt eine Initiative in allen Schulen Delhis und stellte im Juli 2018 das Curriculum dazu vor. Dort soll nun von der Vorschule bis zur achten Klasse „Glück“ unterrichtet werden. Drei Bereiche sind dort wichtig: Meditation, sinnhafte Geschichten und Reflexion. Über eine Million Schüler sind potentiell beteiligt, 18.000 Lehrkräfte werden in einem 3-Tage-Programm weitergebildet. (mehr dazu hier).

Seit 2007 gibt es die deutschsprachige Initiative „Schulfach Glück“. Der Ansatz ist ganzheitlich. Das Curriculum umfasst Stärkenorientierung, Wertvorstellungen, Entscheidungsfindung, gutes Planen, Handeln und Herausforderungen sowie Eigenreflexion. Das „Schulfach Glück“ wird mittlerweile in über 200 Schulen in unterschiedlicher Form in Deutschland und Österreich eingeführt (von Wahlpflichtunterricht bis AG).

Eines von vielen Beispielen ist das großartige Engagement von Susanne Pflüger. Sie zeigt, dass sich „Glück“ bei Schüler/innen lohnt, die sonst oft benachteiligt werden. Sie will lieber Glücksräume schaffen als auf Pulverfässern sitzen.

Die Herzogin von Cambridge (ehemals Kate Middleton) zeichnete englische Schulen aus, die Glück vermitteln. In England gibt es von Brennpunkt- bis Elite-Schulen viele Beispiele für Wellbeing im Unterricht.

Auch an Universitäten gibt es immer mehr „Glück“ – mit großem Erfolg.

Weltweit entstehen immer mehr Initiativen, um emotionale und soziale Gesundheit professionell in Schulen zu unterstützen. Sei auch mit dabei!

Glückliche Grüße
Dominik

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Glück und Depression – zwei Spiegelgeschwister

Kürzlich war ich zu einer tollen Veranstaltung eingeladen zum Thema „Depression und Borderline“ – mit einem Vortrag zum „Glück“. Meine erste Reaktion: Hä? Meine zweite Reaktion: Ja, prima. Die Veranstaltung war spannend und sehr lehrreich. Vor allem die Erfahrungsberichte von Schülerinnen, die es aus der Depression geschafft haben oder gelernt haben, mit Borderline umzugehen. Es spendet Hoffnung, zu hören, wie man aus kompletter Niedergeschlagenheit, Verheimlichung, Selbstmordgedanken wieder zu einem lebenswerten Leben findet. Und es wird klar, dass Depression und Glück Spiegel-Geschwister sind.

Die Veranstaltung

Das LNK veranstaltete Anfang Juni 2018 eine Schüler-Konferenz in dem sehr schönen Kurpfalz-Theater in Bad Oeyenhausen. Das Haus ist verspielt, barock und traumhaft. Es waren etwa 300 Schüler ab Klasse 10 anwesend. Nach der sympathischen Anmoderation von Stefan Leiwen hörten wir einen informativen Vortrag „Vom Ende der Finsternis“ von Chefarzt Dr. Konkol über Depression. Mir ist wieder klar geworden, wie gut wir über Depression Bescheid wissen und doch in vielen Fällen erst zu spät helfen können. Und es wurde deutlich, wie nah sich die Themen Depression und Glück sind – quasi wie Spiegelbilder.

Danke auch an die Akademie des Glücks, das grandiose Team von GetPeople e.K. und die Sponsoren wie die Barmer.

Die Spiegel-Geschwister

Dr. Konkol zeigte ein eindrückliches Bild für Depression. Wir sahen Grau und Schwarz. Ein tiefes Loch im Boden. Auf dem Grund des Lochs eine kleine in sich gesunkene Gestalt ohne Hoffnung auf Entkommen. Sie fühlt sich allein – unabhängig davon, wie viele Menschen außerhalb des Lochs stehen.

Was ist das Spiegelbild eines grauen Lochs, in dem eine versunkene Gestalt kauert? Ja, ein farbiger Berg, auf dessen Gipfel eine Gruppe Reisender steht und den Erfolg feiert. In ein Loch fällt man <-> einen Berg erklimmt man. Im Loch sehe ich nur Loch <-> auf dem Gipfel sehe ich alles andere um mich herum.

Die Spiegel-Geschwister sind sich allerdings auch sehr ähnlich, und zwar in der Art und Weise, wie sie funktionieren. Die Mechanismen sind sehr komplex und können hier nicht ausreichend dargestellt werden. Aus meiner Sicht als Nichtmediziner sind für beide Geschwister einfach gesagt überwiegend die gleichen Gene, Hormone und Auslöser beteiligt. Zur weiteren Lektüre empfehle ich Esch (2012), Neurobiologie des Glücks.

Die verhaltenstherapeutische Behandlung von Depression ähnelt in den Themen und der Vorgehensweise an Glückstraining – beides zielt auf die Steigerung von Glücksmomenten und Lebenszufriedenheit und den besseren Umgang mit negativen Gefühlen. Beispiele dafür sind die Unterbrechung negativer Gedankenschleifen, Wahrnehmung positiver Lebensaspekte, Entspannungs- und Aktivierungsmethoden oder Umgang mit negativen Gefühlen.

Der Startpunkt unterscheidet sich naturgemäß: Bei Depressionstherapie geht es auf der Glücksskala von -5 in Richtung Plus. Beim Glückstraining von +2 auf +5.

Zu glücklich?

Allerdings gibt es auch ein „zu viel Glück“. Es gibt Menschen, deren soziale Beziehungen, Arbeitsleistung und Gesundheit negativ durch zu viele Glücksmomente beeinflusst werden. Das kann z.B. durch Drogen wie Ecstasy oder durch Erkrankungen wie z.B. Manie ausgelöst werden. Es gibt von allem auch ein „zu viel“. Allerdings denke ich, dass die überwiegende Mehrheit von uns sich da keine Sorgen machen muss 😉

Was heißt die Gemeinsamkeit von Depression und Glück für uns?

Interventionen für mehr Glück machen uns gleichzeitig widerstandsfähiger gegen Depression. Es ist absolut notwendig, darauf bereits im Schüleralter zu achten und Programme zu fördern, die Glück stärken – wie z.B. das „Schulfach Glück“ oder Glückstrainings für Erwachsene.

Glück ist nicht nur zum Spaß da! Es hat präventive und therapeutische Wirkung.
Auf zu mehr Glück!

Glückliche Grüße
Dominik

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Das Glück lebt

Es war ein glücklicher Samstag. 20 GlücksStifter (Teilnehmer*innen meiner Weiterbildungen) trafen sich letztes Wochenende in der Grundschule in Halstenbek, um sich über Glücksprojekte, Herausforderungen und Möglichkeiten auszutauschen – oder um einfach mal wieder eine Dosis Glück einzuatmen. Alleine sich wieder zu sehen, zu spüren, wie der gemeinsame Glückswille die Stimmung hebt und Kräfte stärkt, war traumhaft. Danke an alle Teilnehmer*innen für ihr Engagement und ihre Energie.

Die fünf Stunden vergingen im Flug – totaler Flow. Klasse, zu sehen, dass das Glück so vielfältig verbreitet wird – vom Kindergarten bis zur Erwachsenenpädagogik. Hier nur einige der vielen Projekte:

  • Tine und Kirstin:
    Umsetzung des „Schulfach Glück“ in einer Blockwoche mit angehenden Erzieherinnen. Im Wechsel zwischen theoretischen und praktischen Modulen aus dem „Glücksbaukasten“ wurden die vielfältigen Möglichkeiten Glück zu „erleben“ vermittelt. Zusätzlich gaben sie einen Einblick in ihre Arbeit bei einem Wochenendseminar zum Thema: „Kann man Glück lernen?“, welches im März erneut in der Nordseeakademie in Schleswig-Holstein stattfinden wird. Kirstin berichtete von einem Vortrag für Ehrenamtliche, die im Hospiz aktiv sind.
  • Anja:
    Jura und Glück? Passt das? Ja, wenn es den Studenten hilft, den Druck auszuhalten und bessere Lernstrategien zu entwickeln. Anja stellte ihr Konzept vor, dass sie jetzt einige Male an den Universitäten Leipzig und Berlin eingesetzt hat.
  • Petra:
    Sie wendete „Schulfach Glück“ in einigen aufregenden Situationen ein, wie z.B. in einer Brennpunktschule. Sie beschrieb die schwierigen Situationen, aber auch, wie wertvoll diese Arbeit gerade mit diesen Schülern ist und wieviel Positives zurückkommen kann.
  • Silva:
    Hat seit 2014 bis zu 5 Klassen parallel, in denen sie Glücksunterricht macht. Besondere Herausforderung: 45-Minuten-Takt. Der Unterricht muss daher sehr gut strukturiert sein. Rituale helfen bei der Orientierung.

Wir hätten auch zwei Tage daraus machen können, um alle Projekte vorzustellen und methodisch noch mehr in die Tiefe zu gehen. Toll! Und Danke für die vielen begeisterten Rückmeldungen anschließend.

Lasst uns weiter gemeinsam sinnvolle Ziele erreichen und dabei Spaß haben!

Euer GlücksStifter
Dominik

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Studenten stürmen Glücksvorlesung

Yale UniversityFast 1.200 Studenten möchten die Veranstaltung „Psychologie und ein gutes Leben“ der Professorin Laurie Santos besuchen – ein Rekord in der Geschichte der Yale-University. Eine logistische Herausforderung, die allerdings zeigt, wie dringend dieses Thema ist. Das zeigen auch die vielen Anfragen, die ich in letzter Zeit für meine Weiterbildungen in Berlin, Hamburg und Wien erhalte Danke!!

Hier geht es zum Artikel auf Spiegel-Online

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