Schlagwort-Archive: Schulfach Glück

Das Glück verbreitet sich

Als Seminarleiter möchte ich etwas bewirken. Sicherlich ist es schön, Seminare zu gestalten, die den Teilnehmer*innen Freude machen. Die Evaluationen sind fast immer ausgezeichnet. Allerdings möchte ich auch nachhaltige Effekte erzielen.

Da machten mich die Ergebnisse meiner Umfrage aller ehemaliger Teilnehmer*innen meiner Kurse „Schulfach Glück“ glücklich. Zusammenfassend kam folgendes heraus:

  • 99,2 % der Befragten setzen Glücksübungen um oder habe es getan.
  • Die Teilnehmer*innen nehmen aus den Kursen nicht nur beruflich, sondern auch privat sehr viel mit.
  • Die Anwendungsformen sind vielfältig – als Unterrichtsfach, Wahlpflicht, AG, Workshop, Projekttage, Coaching usw.
  • Die Anwendungsgebiete sind sehr vielfältig – vor allem Schule aber auch Unternehmen, Kirchengemeinden, Behörden oder Yogaunterricht
  • Die Zielgruppen reichen von 6jährigen bis Senioren. Der Schwerpunkt liegt zwischen 11 und 50 Jahren.

Es ist wundervoll, in den Teilnehmer-Kommentaren zu lesen, dass die Beschäftigung mit „Glück“ teilweise ein wichtiger Bestandteil des Lebens geworden ist.

Da bekomme auch ich das Gefühl, gemeinsam mit anderen sinnvolle Ziele zu erreichen 🙂
Glückliche Grüße
Dein GlücksStifter Dominik

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SO GEHT GLÜCK! Schulfach für ein ganzes Leben Buchautorin Petra Lahnstein im Interview

Petra, du hast einen Roman über das Schulfach Glück geschrieben. Wie kamst du auf die Idee?

Ich bin Ernst Fritz-Schubert und dem Schulfach Glück im Jahr 2015 das erste Mal begegnet und war gleich fasziniert von der Idee, Schule wieder zu einem Ort machen zu wollen, an dem Schüler gerne sind. Als Buchautorin hatte ich sofort den Wunsch, daraus eine Geschichte machen zu wollen, die Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen anspricht und unterhaltsam über das Schulfach Glück informiert.

Welche Geschichte erzählst du in dem Buch? Wie das Schulfach Glück entstanden ist oder was es bei Schülern bewirken kann?

Beides. In dem Buch geht es um Alexandra, Fabrice und Sarah – Eine Lehrerin, die in einer unglücklichen Ehe steckt und beschließt, das Schulfach Glück einzuführen, einen  jungen Mann, der den Sinn des Lebens sucht und ein Mädchen, das Kummer und Sorgen mit Essen kompensiert.

Drei Geschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten …

Stimmt! Und doch vereint sie eines: Die Suche nach dem persönlichen Glück fürs Leben, das sie ausgerechnet bei der Entwicklung eines neuen Schulfachs finden: Dem Schulfach Glück.

Ein Buch über Glück, noch dazu in der Schule – triffst du da auch auf Kritiker?

Zum Glück nur selten. Sollte aber tatsächlich mal eine kritische Fragen aufkommen, dann betone ich, dass es im Schulfach Glück nicht um das kurze Hochgefühl eines Glücksmoments geht, den man bei einer bestandenen Prüfung oder beim Sport empfindet und auch nicht darum, den größten Besitz anzuhäufen oder die besten Lebensumstände zu haben. Vielmehr möchte das  Schulfach Glück Schülern zeigen, wie sie ein dauerhaftes Gefühl des Wohlbefindens (Lebensglück) erlangen und in schwierigen Zeiten resilienter (stress-resistenter) werden können. Du als Schulfach Glück – Experte weißt ja, wovon ich spreche …

Allerdings! Dann vermittelst du auch Fachwissen und Übungen aus dem Schulfach Glück?

Ja! Unbedingt! Mir war es wichtig, trotz fiktiver Romanform die wissenschaftliche Basis des Schulfachs Glück zu vermitteln. Daher beschreibe ich die fünf Lernziele Selbstsicherheit, Zuversicht, Leistungsfreude, Selbstvertrauen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen,  die, Dr. Ernst Fritz-Schubert, Gründer und Erfinder des Schulfachs Glück formuliert hat. Ebenso die Phasen, Module und Methoden, die zur Erreichung dieser Lernziele eingesetzt werden können.

Also Fachwissen über das Schulfach Glück ohne ein Fachbuch zu sein?

Genau! Es gibt ja bereits Fachliteratur und Praxisunterlagen für den Schulfach Glück Unterricht. Ich will mit meinem Roman auch Menschen erreichen, die sich bisher noch nicht mit dem Schulfach Glück auseinander gesetzt haben und denen Begriffe wie Positive Pädagogik und Positive Psychologie noch fremd sind. Ich hoffe, eine gute Mischung aus Unterhaltung und Wissen gefunden zu haben.

Du selbst hast die einjährige Weiterbildung zur Glückslehrerin des Fritz-Schubert-Instituts für Persönlichkeitsentwicklung in Heidelberg durchlaufen. Wie sieht dein eigenes Lebensglück jetzt aus?

Das war eine tolle und spannende Zeit, in der ich viel über mich selbst herausgefunden habe und unter anderem meine Festanstellung aufgegeben habe, weil sie mich nicht glücklich gemacht hat.  Neben meiner Tätigkeit als Buchautorin und Journalistin, unterrichte ich selbst das Schulfach Glück in Schulen:  in Form von Workshops, Projektwochen und Glücks-Wandertagen. Darüber hinaus nutze ich mein Wissen auch für meine Coachings für Kinder- und Jugendliche.

Vielen Dank für das Gespräch!

Sehr gerne.

So geht Glück! Schulfah für ein ganzes Leben.
Mehr zum Buch findest du hier
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Fünf Wochen Glück

GLÜCKS*FABRIK

Die Dipl. Erziehungs- und Familienberaterin Ingrid Ellensohn und die Geschäftsführerin vom W*ORT Gabi Hampson besuchten von November 2017 bis Mai 2018 die Weiterbildung „Schulfach GLück“, die von Dominik Dallwitz-Wegner und den Sinnstiftern in Wien veranstaltet wurde. Begeistert kamen sie jedes Mal aus der „Glücksschule“ zurück und brannten dafür, das Glück nach Vorarlberg, nach Lustenau zu bringen.  Sie durften im Jänner 2018 die Idee vom Schulfach Glück dem Lehrerkollegium der VS Rotkreuz vorstellen. Das Interesse war so groß, dass von 11 KlassenlehrerInnen 7 an diesem Projekt teilnehmen wollten.

Die zwei neuen Glückstrainerinnen haben ein Konzept ausgearbeitet, um die Glücksstunden auch tatsächlich in 7 Klassen parallel durchführen zu können. Das Konzept ist so aufgebaut, dass die KlassenlehrerInnen dem Unterricht beiwohnen und so gemeinsam mit den Kindern Methoden lernen, die dann im Schulalltag verwendet werden können. Der Glücksunterricht an der VS Rotkreuz begann Anfang Mai.

Die Glückstrainerinnen Ingrid Ellensohn und Gabi Hampson

Viele Details und weiterführende Informationen zum Projekt findest du hier.

Glückliche Grüße
Dominik

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Glücksunterricht in Schulen verbreitet sich weltweit

Lieber zum Zahnarzt als in die Schule? Das muss nicht so sein. Es gibt großartige Schulen, die sich für Persönlichkeitsentwicklung, emotionale Gesundheit und Sozialkompetenz der Schüler und Schülerinnen einsetzen. Hier nur einige Beispiele:

Der Dalai Lama unterstützt eine Initiative in allen Schulen Delhis und stellte im Juli 2018 das Curriculum dazu vor. Dort soll nun von der Vorschule bis zur achten Klasse „Glück“ unterrichtet werden. Drei Bereiche sind dort wichtig: Meditation, sinnhafte Geschichten und Reflexion. Über eine Million Schüler sind potentiell beteiligt, 18.000 Lehrkräfte werden in einem 3-Tage-Programm weitergebildet. (mehr dazu hier).

Seit 2007 gibt es die deutschsprachige Initiative „Schulfach Glück“. Der Ansatz ist ganzheitlich. Das Curriculum umfasst Stärkenorientierung, Wertvorstellungen, Entscheidungsfindung, gutes Planen, Handeln und Herausforderungen sowie Eigenreflexion. Das „Schulfach Glück“ wird mittlerweile in über 200 Schulen in unterschiedlicher Form in Deutschland und Österreich eingeführt (von Wahlpflichtunterricht bis AG).

Eines von vielen Beispielen ist das großartige Engagement von Susanne Pflüger. Sie zeigt, dass sich „Glück“ bei Schüler/innen lohnt, die sonst oft benachteiligt werden. Sie will lieber Glücksräume schaffen als auf Pulverfässern sitzen.

Die Herzogin von Cambridge (ehemals Kate Middleton) zeichnete englische Schulen aus, die Glück vermitteln. In England gibt es von Brennpunkt- bis Elite-Schulen viele Beispiele für Wellbeing im Unterricht.

Auch an Universitäten gibt es immer mehr „Glück“ – mit großem Erfolg.

Weltweit entstehen immer mehr Initiativen, um emotionale und soziale Gesundheit professionell in Schulen zu unterstützen. Sei auch mit dabei!

Glückliche Grüße
Dominik

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